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Das Schicksal zweier Fledermäuse

Carina und Christoph Kohrt schlüpfen bei Musical in verschiedenen Rollen

Pfaffenhofen Ganz eng kuschelt sich das Fledermausweibchen an ihren Liebsten. Schmachtende Blicke, ein kurzes Streicheln über die Hand- Sie weiß noch ganz genau, warum sie sich in den schwarzen Wirbelwind verliebt hat. „Das war doch, weil ich so gut Fledermauskarate kann“, sagt das Männchen voller Überzeugung. Seine Herzdame schaut ungläubig: „Aber nein – das war, als wir zum ersten Mal gemeinsam Maikäfer fressen waren“, Natürlich jetzt erinnert er sich wieder. Das
Maikäfer fressen - wie romantisch es doch immer war. Und schon lässt sich das Weibchen wieder in seine starken Arme sinken. Romantische Idylle in der Fledermauswelt – aber die Bedrohung naht.
„Den Güterbahnhof lassen sie jetzt also auch abreißen“, liest Jonas Mutter aus der Zeitung vor. Der Bub mit der „Wilden Kerle“ - Kappe schreckt hoch. „Was, was?“ stammelt er und springt aus seinem Stuhl. Den Güterbahnhof abreißen? „Aber das können die doch nicht einfach so machen.“ Schließlich leben da die Fledermäuse. Wo sollen die denn hin, wenn es den Güterbahnhof nicht mehr gibt?
Jetzt ist guter Rat teuer: „Was mach ich nur, was mach ich nur fragt sich Jonas.
Aber da hat er eine gute Idee. Seine beste Freundin Paula hat immer gute Einfälle. Ihr muss er von dem Unheil erzählen. Gesagt, getan. Ganz nervös wählt er Paulas Nummer – niemand geht ran. Zweiter Versuch, jetzt klappt´s. Vor lauter Aufregung stottert Jonas nur Bruchstücke in den Hörer. Ach, was soll´s sie müssen jetzt was tun. Und so machen sich die beiden auf den Weg zum Güterbahnhof – es wäre doch gelacht, wenn sie den armen, verliebten Tierchen nicht helfen könnten.
Viel Spaß mit dem Fledermaus-Musical der Gruppe Theaterfimmel hatten die Kinder aus der Pfaffenhofener Montessori Schule sowie die erst und Zweitklässler der Joseph-Maria-Lutz Schule. Gekonnt wechselten Carina und Christoph Kohrt zwischen den Rollen der
bedrohten Fledermäuse und der hilfsbereiten Kinder – immer wieder untermalt von mal lustigen, mal gefühlvollen Gesang. Und natürlich war auch der Einsatz der Kinder gefragt. Arm drücken mit Fledermaus-Karate-Meister, erste Übung aus der fernöstlichen Kampfkunst und verschieden Rufe im Chor – es wollten schließlich alle den beiden Fledermäusen helfen. Ein Hörspiel des Fledermaus-Musicals gibt
es in der Pfaffenhofener Stadtbücherei. Wer die beiden Darsteller auf der Bühne erleben möchte, hat dazu am Samstagabend die Gelegenheit. Im Haus der Begegnung führen sie die Komödie „Die besten Tage meines Lebens“ auf. …

(Pfaffenhofener Courier 23.02.2013)

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© Carina Kohrt